Vorstellung der Jagd

Das Jagdgebiet Gries im Sellrain umfasst ca. 2.222 ha, und liegt inmitten des Sellraintales, zwischen der Gemeinde Sellrain am Talanfang und der Gemeinde St. Sigmund. Gries liegt 25 km westlich der Landeshauptstadt Innsbruck, und hat ca. 600 Einwohner. Neben einem intakten Dorfleben mit mehreren Vereinen, orientiert sich Gries bäuerlich sowie mit sanftem Tourismus. Obwohl es schon 1313 einige Höfe in Gries gab, fand sich der Ortsname Gries erst im 17. Jahrhundert in einer Urkunde. Zur selbständigen Gemeinde wurde Gries im Sellrain im Jahre 1811 erhoben. Einer der ersten Höfe, der Ahornhof, wurde jahrhundertelang genutzt, um als landesfürstliche Unterkunft bei Jagden zu dienen.

Das heutige Gemeindegebiet, das gleichzeitig die Jagdgebietsfläche darstellt, beginnt auf 1.100 m Seehöhe. Der höchste Gipfel mit 2.648 m ist nördlich der „Rosskogel“. Das Ortszentrum mit der Kirche liegt auf 1.200 m. Das Sellraintal teilt sich im Ortszentrum in die südliche Richtung, in das Lüsenstal und Richtung Westen durch die Gemeinde St. Sigmund hindurch, zum 2.020 m gelegenen Hoteldorf und Schigebiet Kühtai.

 

Unsere Jagd präsentiert sich als Gebirgsjagd. Bei uns finden sich im ausreichenden Umfang die Wildarten Rot-, Reh- und Gamswild, Murmeltiere, Auer- und Birkhahn und natürlich Raubwild. Das Steinwild befindet sich in der Aufbauphase, und wurde im Sellraintal noch wenig bejagt. Wir können uns als Rotwild Kerngebiet bezeichnen. Die Hirschbrunft des Tales zentriert sich imposant auf unser Jagdgebiet.